“Erfolgreiches Wildtiermanagement ermöglicht Harmonie zwischen Mensch, Land und Wildtieren.”
- Aldo Leopold, Begründer der Wildtierökologie, 1887-1948
Wald & Wild stärken
Wild & Wald stärken

Wildtiermanagement

Einheimische Wildtiere, auch konfliktträchtige wie der Rothirsch oder der Luchs oder selten gewordene wie die Amphibien, gehören in die Natur, selbst in der dichtbesiedelten Schweiz. Wildtiermanagement heisst deshalb in erster Linie, gesunde Wildtierpopulationen aller einheimischen Arten mit den menschlichen Ansprüchen und Einflüssen in Einklang zu bringen.

Wildtiere, deren Bestände in unserer Kulturlandschaft aufgrund des Lebensraumverlusts rückläufig sind, sollen mit geeigneten Massnahmen gefördert werden. Und Wildtiere, die in Konflikt stehen mit den menschlichen Ansprüchen, sollen effektiv und wildbiologisch korrekt reguliert werden, so dass deren Akzeptanz wächst – das sind meine Anliegen.

Mein Angebot

  • Jagdplanung: Bestandes-, Jagdstrecken- und Fallwild-Analysen in Wildräumen, Förderung der interkantonalen Zusammenarbeit, Beratung
  • Förderkonzepte: Wildruhezonenplanung, Analyse der Einflussfaktoren auf Wildtierbestände und Definition von Fördermassnahmen (z.B. für Gämsen), Biodiversitätsförderung in Wildschutzgebieten
  • Lebensraumanalysen zum Nahrungsangebot, zu Störungen, Funktionalität Wildkorridore, Sommer-/Wintereinstände, etc.
  • Konkrete Umsetzungsprojekte mit Lebensraumaufwertungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Wildtiermonitoring
  • Gute Vernetzung in der Schweizer Wildbiologen-, Jagd- und Forst-Szene

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Meine Referenzen

  • Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW – SSBF Icon
    Seit 2016
    www.sgw-ssbf.ch

  • Analyse und Evaluation der Bestandes- und Abgangsentwicklung Rothirsch der Kantone St. Gallen und Graubünden im Grenzgebiet Calanda Icon
    Auftraggeber: Amt für Natur, Jagd und Fischerei Kt. St. Gallen
    Auftragsdauer: 2019
    Auftrag: Anhand der bestehenden Zähl- und Jagddaten wurde analysiert, inwieweit die Bestandesentwicklung der einzelnen Teilpopulationen tatsächlich Folge der jährlichen Regulation ist oder ob die räumlichen Verschiebungen zwischen den Teilpopulationen eine grössere Rolle spielen. Ebenso wurde der Einfluss des Wolfsrudels am Calanda auf die Bestände und das Raumverhalten der Rothirschteilpopulationen in diesem Gebiet abgeschätzt. Die Beantwortung dieser Fragen hat wiederum einen Einfluss auf die zukünftige Jagdplanung bzw. auf die sinnvollen jagdplanerischen Raumeinheiten.
    Downloads: Bericht Rothirsch Calanda St. Gallen & Graubünden (pdf)
    E-Paper Rothirsch Calanda St. Gallen & Graubünden (pdf)

  • Erfolgskontrolle Wildtierschutzmassnahmen und Monitoring der Raufusshühner und der Besucherentwicklung in sensiblen Schutzgebieten im Gebiet Grindelwald-Männlichen-Eiger Icon
    Auftraggeber: Wengernalpbahn AG und Gondelbahn Grindelwald-Männlichen AG
    Auftragsdauer: 2020 bis 2023
    Auftrag:

    Die neue V-Bahn mit dem Eigerexpress und einer neuen Gondelbahn zum Männlichen überqueren für die einheimischen Wildtierarten Hirsch, Reh, Gämse sowie Auer-, Birk- und Schneehuhn wertvolle Lebensräume. So stehen z.B. die neuen Pfeiler des Eigerexpress mitten im Brutgebiet der Schneehühner. Zudem ist künftig mit einem erhöhten Besucheraufkommen in den umliegenden Gebieten zu rechnen. Generell werden die Wildtiere mit diesem Projekt noch mehr gestört und ihr Lebensraum eingeschränkt.

    Der Auftrag erfolgt in Zusammenarbeit mit Caroline Nienhuis, FORNAT AG. Zwischen 2020 und 2023 werden folgende Arbeiten von uns ausgeführt:

    • Bestandeserhebung der Raufusshühner im Bereich der oberen Stützen des Eigerexpress (Stützen 5 bis 7) bei Chräjenbiel (Schneehuhn) und im Bereich Schwarzi Flüö / Bärhag / Sattelegg.
    • Analyse der Jagdstatistik sowie der Zählungen und Beobachtungen der Wildhut zu Gämse, Rothirsch und Auerhuhn.
    • Monitoring der Besucherentwicklung in sensiblen Wildtiergebieten anhand eines Spurenmonitorings der Skifahrer und Schneeschuhläufer.
    • Auswertung der bestehenden Wildschutzmassnahmen und Vorschlag für zusätzliche Massnahmen.

  • Aufgleisung Ausbildung Wildtierfänge für Forschungs- und Managementprojekte Icon
    Federführung: Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW
    Auftragsdauer: 2018 bis 2021
    Auftrag:

    Die Zeiten, in denen Wildtierbiologinnen und andere Wildtierspezialisten für Projekte, bei denen sie Wildtiere behändigen, einen Labortierkundekurs besuchen mussten, um die Tierschutzgesetzgebung zu erfüllen, sind passé. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV hat der SGW im November die Bewilligung erteilt, wildtierspezifische Grundausbildungen für die Stufen Projektdurchführende und Projektleiter von Forschungs- und Managementprojekten mit Wildtierfängen (Art.132 und 134 Tierschutzverordnung) anzubieten. Die Kurse wurden in konstruktiver Zusammenarbeit mit Info Fauna Karch, KOF /CCO, KFKS und FIBER erarbeitet und werden ab 2021 angeboten.


  • Broschüre: „Das Wildschwein in der Schweiz - Herausforderungen & Lösungsansätze für eine nachhaltige Jagd“ Icon
    Auftraggeber: Jagd Schweiz, Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz JFK, BAFU, AG für das Jagdhundewesen
    Auftragsdauer: 2017
    Auftrag: Redaktion der Inhalte, Koordination mit Begleitgruppe, Layout und Übersetzungen
    Download: Wildschweinbroschüre (pdf)

  • Broschüre: „Die Gämse in der Schweiz – Herausforderungen und Lösungsansätze für ein nachhaltiges Management“ Icon
    Auftraggeber: Jagd Schweiz, Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz JFK, BAFU
    Auftragsdauer: 2016
    Auftrag: Redaktion der Inhalte, Koordination mit Begleitgruppe, Layout und Übersetzungen
    Download: Gamsbroschüre (pdf)

  • Gämsmanagement Kanton Fribourg Icon
    Auftraggeber: Service des forêts et de la faune du canton de Fribourg
    Auftragsdauer: Okt 2016 - Ende 2017
    Auftrag: Erarbeitung eines kantonalen Konzepts zur Optimierung der Datengrundlagen, der Jagdplanung und der weiteren Einflussfaktoren auf die Gamsbestände. Ziel ist es, dem Abwärtstrend der Gamsbestände entgegenzuwirken. Erarbeitung in Zusammenarbeit mit Roman Eyholzer, wildebeest GmbH, Fribourg.

  • Tierschutz-Richtlinie „Anerkannte Methoden für Fang, Immobilisation und Markierung freilebender Wildtiere“ Icon
    Auftraggeber: BAFU
    Auftragsdauer: Okt 2015 – Dez 2016
    Auftrag: Unterstützung der BAFU-Sektion „Wildtiere & Waldbiodiversität" bei der Erarbeitung einer neuen Richtlinie. Die Unterstützung umfasste in erster Linie die Zusammenstellung der wissenschaftlichen Grundlagen, die Konzeptionierung der Richtlinie, die Organisation von Experten-Workshops und die Auswertung der Anhörung.

  • Auswertung Gämsdaten im WeisstannentalIcon
    Auftraggeber: Jagdverwaltung Kanton St. Gallen
    Auftragsdauer: Nov 2015 - Feb 2016
    Auftrag: Auswertung der Zähl- und Jagdstatistikdaten zur Beurteilung des Jagdeinflusses und weiterer Faktoren auf die Populationsentwicklung.

  • Dossierführung Huftiermanagement beim Bundesamt für Umwelt Icon
    Auftraggeber: Bundesamt für Umwelt BAFU
    Auftragsdauer: 2005-2014
    Auftrag:
    • Weiterentwicklung der Eidgenössischen Jagdstatistik
    • Beratungen der Kantone bei der Jagdplanung
    • Referentin im CAS-Modul „Säugetiere – Artenkenntnis, Ökologie & Management" der zhaw Wädenswil
    • Prüfungsexpertin an der hepia, Genève
    • Aufgleisung und Betreuung von umsetzungsrelevanten Forschungsprojekten

  • Dossierführung Forschungsprogramm Steinbock beim Bundesamt für UmweltIcon
    Auftraggeber: Bundesamt für Umwelt BAFU
    Auftragsdauer: 2008-2012
    Auftrag:
    • Leitung der Steuergruppe
    • Koordination der 8 Forschungsmodule
    • Moderation Workshops „Von der Forschung zur Umsetzung": Definition von managementrelevanten Massnahmen in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Forschungsgruppen