Totholz auf dem Tanzplatz – ein Crowdfunding-Projekt zur Förderung der Artenvielfalt im Emmental
Wald & Wild stärken
Wild & Wald stärken

Aktivitäten


Mit dem Totholzprojekt auf dem Tanzplatz sollen zwei Ziele erreicht werden: Die konkrete Förderung der Biodiversität, aber ebenso steht die Sensibilisierung der Bevölkerung zur Bedeutung von Totholz im Vordergrund.

Sensibilisierungsarbeit

  • Reportage SRF Schweiz Aktuell vom 6.8.2019:
  • Artikel Schweizer Illustrierte Grün:
  • Beitrag Radio SRF3 zum Auftakt der Mission B des SRF zur Förderung der Biodiversität.
  • Exkursionen mit der 2.- 5. Klasse der Schule Linden: Dabei geht es um das Naturerlebnis und das Näherbringen des Ökosystems Wald.
    Unsere Kinder brauchen konkrete Natur-Erfahrungen und nicht nur Theorien!
  • Naturaufstellungen auf der Fläche
  • Forum des kantonalen Waldamts am 6. November 2018 auf der Projektfläche zum Thema „Biodiversität im digitalen Zeitalter – ein Crowdfunding für die Artenvielfalt im Wald“. Ca. 50 Teilnehmern wurde das Projekt vorgestellt und sie haben von Dr. Thibault Lachat, Professor für Waldökologie an der HAFL, einen spannenden Überblick über die Bedeutung des Totholzes für die Artenvielfalt bekommen.
  • Informationstafeln wurden aufgestellt, die den Waldbesucher auf die Bedeutung des Totholzes hinweisen und ihn animieren, die Schönheit und die Dynamik des Waldes zu erleben.
  • Auf dem Totholz-Erlebnis-Pfad sollen sich die Waldbesucher an der Vielfalt der Lebewesen und der Strukturen erfreuen, die langsame Entwicklung auf dieser Fläche beobachten und die Kraft und Schönheit der wilden Natur erleben.
Exkursionen Totholzprojekt Tanzplatz
KAWA-Forum Totholzprojekt Tanzplatz

  Auf Schatzsuche                                                                                                                                                                                                                      Forum des kantonalen Waldamts 2018


Forschungsarbeit

Es wird beobachtet, wie sich die Biodiversität und die Waldverjüngung tatsächlich entwickelt in den nächsten Jahren. Entsprechende Aktivitäten sind:

  • Fotodokumentation an 8 Standorten im Projektperimeter, zweimal im Jahr durchgeführt.
  • Bachelor- und Masterarbeiten an der Hochschule HAFL in Zollikofen.

Mit diesen beiden Ansätzen sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  • 1. Entwicklung der Diversität aller Organismen Icon
    1. Wie entwickelt sich die Diversität aller xylobionten Organismen auf dieser Fläche im Laufe der Zeit?
    2. Können sich neue Arten überhaupt etablieren bzw. ist die Vernetzung gewährleistet?
    3. Vergleich mit bestehenden Alt- und Totholzinseln in der Umgebung: Unterschiede Totholzvolumen, Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit festhalten. Ist die Diversität unterschiedlich an feuchten Standorten in Gräben (bestehende AHI) oder an gut besonnten Stellen (Tanzplatz)?

  • 2. Beobachtung Sukzessions- und Zersetzungsprozesse

  • 3. Bestandesdynamik Icon
    1. Entwicklung Verjüngung: Wo kommt mehr Verjüngung auf ohne oder mit tragbarem Verbiss: Auf den Flächen mit viel liegendem Totholz oder daneben? Ist liegendes Totholz förderlich oder hinderlich für die Verjüngung? (Es gibt dazu schon Studien auf Lotharflächen, aber die Resultate sind widersprüchlich)
    2. Entwicklung Vegetationszusammensetzung, evtl. entlang eines Transekts mit unterschiedlichen Standorten und Sonneneinstrahlung?

  • 4. Beobachtung der Vegetations-Entwicklung und etwaiger Erosionsprozesse auf den Rückegassen