Totholz auf dem Tanzplatz – ein Crowdfunding-Projekt zur Förderung der Artenvielfalt im Emmental
Wald & Wild stärken
Wild & Wald stärken

Biodiversität dank Totholz

Totholz im Wirtschaftswald

Die Wälder des Emmentals werden seit Generationen gepflegt und genutzt. Das ist auch gut so, denn die Nutzung des vielseitig verwendbaren und nachwachsenden Rohstoffs Holz ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern fördert ebenso die regionale Wertschöpfung. Zudem fördert die Holznutzung die Waldverjüngung, indem sie Licht in den Wald bringt.

Leider wird aber auch liegendes und stehendes Totholz geräumt, das wirtschaftlich nicht rentiert. Weshalb? Die weit verbreitete Meinung ist, dass ein Wald schön aufgeräumt sein muss. Das ist Blödsinn!

Ein funktionierendes Waldökosystem ist möglichst vielfältig und dazu gehört zwingend auch das Totholz.

Totholz ist somit ein zentraler Bestandteil für nachhaltig gesunde und vielfältige Wälder!

Was hat Totholz mit Biodiversität zu tun?

Totholz ist lebensnotwendig für etwa 8’000 Arten, das ist ein Fünftel aller in der Schweiz vorkommenden Arten!

  • Fleissige wie der Schwarzspecht, der Borkenkäferlarven vertilgt und Baumhöhlen schafft.
  • Wunderschöne wie der Feuersalamander, dem das liegende Totholz Unterschlupf, Feuchtigkeit und zahlreiche Beutetiere liefert.
  • Nützliche wie der rotrandige Baumschwamm, der Holz soweit zersetzt, dass die frei werdenden Nährstoffe neuem Pflanzenwachstum dienen.
  • Unscheinbare wie viele Flechten, Moose oder Insekten, die für andere Tiere wichtige Nahrungsquellen sind.

Weitere Informationen zur Bedeutung und Förderung von Totholz auf www.totholz.ch

"Fehlt das Totholz, leidet die Biodiversität und damit ebenso die Regenerationskraft des Waldes!"